Häufig gestellte Fragen

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BIOHOME

WAS IST SO SPEZIELL AN BIOHOME?

Durch seine einzigartige Struktur unterstützt Biohome aerobe UND anaerobe Bakterien. Aerobe Bakterien verarbeiten Ammoniak und Nitrit und die anaeroben Bakterien verarbeiten Nitrat. Dies reduziert sehr stark die Menge an Wasser, das gewechselt werden muss und erzeugt sehr gesunde Lebensbedingungen.
Normale Filtermedien unterstützen, wenn überhaupt, nur eine sehr kleine Menge an anaeroben Bakterien, dadurch tendieren sie immer dazu große Mengen an Nitrat zu produzieren, die man nur mit großen Wasserwechseln regulieren kann.


HAT EIN SEHR GERINGER NITRATWERT NICHT NEGATIVE AUSWIRKUNGEN AUF DAS PFLANZENWACHSTUM?

NEIN - Es fördert sogar das Pflanzenwachstum, da das Nitrat durch die anaeroben Bakterien in wasserlöslichen Stickstoff umgewandelt wird, der von den Pflanzen viel leichter verwertet werden kann.


IST ES NICHT GEFÄHRLICH FÜR MEIN AQUARIUM EINE AKTIVE ANAEROBE BAKTERIENPOPULATION IN MEINEM FILTER ZU HABEN?

NEIN - Die anaeroben Bakterien leben in den BIOHOME Medien in einem guten Gleichgewicht mit den aeroben Bakterien. Dadurch, dass sich die sauerstoffarmen Bereiche in kleinen Einschlüssen über das gesamte Filtermaterial verteilen, ist es beiden Bakterienarten möglich Ammonium, Nitrit und Nitrat abzubauen. Das ist etwas komplett Anderes als die gefährlichen bakteriellen Zonen, die sich in vernachlässigten tiefen Kies- und Sandsubstraten bilden.


WIE KÖNNEN SICH ANAEROBE BAKTERIEN IN EINEM STARKEN SAUERSTOFFREICHEM DURCHFLUSS ENTWICKELN?

Die Tunnel im Inneren von BIOHOME sind nahe dem schnell durchfließenden sauerstoffreichem Wasser mit aeroben Bakterien besiedelt. Weiter im inneren der langen Tunnel ist der Sauerstoff von den aeroben Bakterien so stark reduziert, dass die anaeroben Bakterien in der langsameren Strömung dieser "toten Bereiche“ prächtig gedeihen können. Die einzigartige innere Struktur von Biohome erlaubt ein perfektes Gleichgewicht von aeroben und anaeroben Bakterien in jeder Durchflussrate. Es ist daher nicht nötig eine meist kaum erreichbare geringe Durchflussrate einzustellen, wie das bei Filtermedien anderer Hersteller nötig ist. 


WELCHE MINIMALE MENGE VON BIOHOME BENÖTIGT MAN FÜR EINE VOLLSTÄNDIGE NITRATFILTERUNG?

Benutzt man 500g in einem großen Filter an einem 500 Liter Aquarium wird dies das Nitrat nicht reduzieren, da ja die anderen Filtermedien auch noch Nitrat produzieren. Benutzt man hingegen die richtige Menge Biohome, sind die Ergebnisse hervorragend.

Die meisten Filter sind in der Lage eine ausreichende Menge an Biohome aufzunehmen. So kann die Mehrheit der externen Filter für ein 300 Liter Aquarium typischerweise 3kg - 5kg Filtermedien aufnehmen. 

Durch jahrelange Erfahrung beim Einsatz von Biohome in allen Sorten von Aquarien und Teichen können wir folgende Mengen empfehlen, um eine spürbare Reduzierung des Nitrats (Full Cycle Filtration) zu erreichen:  

  • Normales tropisches Gesellschaftsaquarium = 1kg pro 100 Liter
  • Normales Kaltwasseraquarium = 1kg - 1.5kg pro 100 Liter
  • Raubfischaquarium = 1.5kg - 2kg pro 100 Liter
  • Großcichlidenaquarium = 1.5kg - 2kg pro 100 Liter
  • Malawi / Tanganjika Aquarium = 1.5kg - 2kg pro 100 Liter
  • Meeresaquarium = 1.5kg - 2kg pro 100 Liter
  • Normaler gemischter Fischteich = 1kg pro 200 Liter
  • Normaler Koiteich = 1kg pro 150 Liter

Ammoniak und Nitrit wird bereits bei sehr viel geringeren Mengen reduziert (ca. 1kg pro 3000 l Süßwasser bzw. 1500 l Meerwasser) aber die Nitratfilterung ist eben die einzig vollständige Filterung. Für diese werden die oben angegebenen Verhältnisse benötigt, da nur so gewährleistet werden kann, dass die Filterung ordentlich funktioniert und man deutlich weniger Wasser wechseln muss.

BEACHTEN SIE - Es ist immer besser zu Überfiltern als zu Unterfiltern, da ein Filter mit großer Kapazität viel schneller auf verschmutzende Ereignisse reagieren kann und auch diesen Schmutz noch verarbeiten kann, bevor er gefährliche Größen erreicht.


WIE LANG BRAUCHT BIOHOME BIS ES AUSREICHEND MIT BAKTERIEN BESIEDELT IST?

Die Zeit, welche die Bakterien benötigen, um ein Filtermedium zu besiedeln bis es in der Lage ist die Verschmutzungen ausreichend zu reduzieren bezeichnet man als Einlauf- oder Einfahrphase. Diese kann man wiederum in 2 Bereiche aufteilen.

  • 1 - Durchschnittliche Zeit für die aeroben Bakterien um BIOHOME zu besiedeln = 2-3 Wochen
  • 2 - Durchschnittliche Zeit für die anaeroben Bakterien um BIOHOME zu besiedeln = 4-6 Monate

WAS KANN DIE BESIEDLUNG MIT BAKTERIEN VERLANGSAMEN ODER VERHINDERN?

Da gibt es einige Faktoren, welche die Entwicklung der Bakterien verlangsamen oder sie sogar umbringen können. 

Folgende Bedingungen können die Entwicklung der Bakterien in ihrem Filtermedium verlangsamen:

  • 1 - niedrige Temperaturen
  • 2 - niedriger pH-Wert
  • 3 - Große regelmäßige Wasserwechsel mit Leitungswasser
  • 4 - Das Filtermedium wird mit Leitungswasser "gereinigt"
  • 5 - Der UV Sterilisator ist die ganze Zeit an, während sie das neu Filtermedium entwickelt (am besten sie schalten ihn für 2-3 Wochen aus)
  • 6 - Behandlung des Beckens mit starken antibakteriellen Mitteln

Die Folgenden Dinge können die Entwicklung der Bakterien komplett verhindern oder bereits gebildete auslöschen:

  • 1 - Die Benutzung von "chemischen Filtern" zur Kontrolle von Ammoniak, Nitrit und Nitrat. Es lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, welche dieser Mittel die Bakterienkultur töten können, aber häufig wird es von Purigen und Chemipure Elite berichtet. In einem gut eingespielten Filter benötigt man keine "chemische Filterung". Sollte es nötig sein Medikamentenrückstände oder Verfärbungen von Hölzern etc. zu entfernen, verwenden sie Aktivkohle - das tötet keine Bakterien.
  • 2 - regelmäßiger Wechsel der Filtermaterialien. Die anaerobischen Bakterien, welche für die Verarbeitung des Nitrats notwendig sind, brauchen durchschnittlich 4-6 Monate, um Biohome zu besiedeln, deshalb sollte das Filtermedium im Filter bleiben, bis es uneffektiv wird, was bei BIOHOME viele Jahre sind.
  • 3 - Behandlung des Beckens mit starken antibakteriellen Mitteln. Diese Mittel helfen zwar vielleicht bei der Behandlung von Fischkrankheiten, können aber auch die gesamte Bakterienkultur des Filters auslöschen. Mit katastrophalen Folgen!

WIE LANGE HÄLT BIOHOME?

Strukturell hält das Filtermaterial endlos, aber die Effizienz lässt nach 6 - 10 Jahren langsam nach, selbst in einem sehr gut eingerichteten Filter, in dem BIOHOME geschützt von Filterschwämmen in sauberen Wasser operieren kann. Dies kommt dadurch, dass die internen Strukturen durch Generationen von Bakterien langsam verstopfen. Durch Faktoren wie sehr hohe Durchflussraten und regelmäßige Reinigung kann der Verschleiß verschieden ausfallen aber in den meisten Fällen hat BIOHOME ein sehr langes Leben.

Einige Aquarianer nutzen immer noch ihr Biohome aus der Originalpackung die sie vor 12-15 Jahren gekauft haben. Hätte es seine Effizienz verloren, würde sich das in einem Ansteigen der Verschmutzung zeigen und es wäre ausgetauscht wurden.

BIOHOME ist eine Langzeitlösung und ermöglicht ihrem Filter die Nitratfilterung durchzuführen und so für viele Jahre extrem gesundes Wasser bereitzustellen. Somit hat es ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen Filtermedien.


WAS BEWIRKEN DIE EINGEBAUTEN SPURENELEMTE IN BIOHOME PLUS, ULTIMATE UND ULTIMATE MARINE?

Abgesehen davon, dass sie dem Medium eine andere Farbe geben, wirken die eingebauten Spurenelemente wie ein Katalysator, der es den Bakterien erlaubt BIOHOME schneller zu besiedeln und schneller den kompletten Stickstoffkreislauf zu bewerkstelligen (Ammonium zu Nitrit, Nitrit zu Nitrat und Nitrat zu wasserlöslichem Stickstoff).

Die Spurenelemente sind in die Struktur des Mediums hineingeschmolzen und können somit nicht die Wasserchemie verändern.

Stellen Sie sich BIOHOME wie ein Büro vor und die Bakterien als Büroangestellte. Die Anwesenheit der richtigen Spurenelemente ist vergleichbar mit einer guten Ausrüstung des Büros mit schnellem Internet, Telefon, Schreibtischen, Ordnerschränken und Computern die es den Angestellten erlauben ihre Arbeit sehr effizient zu erledigen. Die Ausrüstung verlässt nie das Büro, ist aber ein essenzieller Teil des Arbeitslebens der Büroangestellten.

Gewöhnliches Filtermaterial ist ein steriles Medium zur Besiedlung mit Bakterien. Die Spurenelemente bilden sich mit der Zeit und erlauben auch hier eine höhere Vielfalt und eine vollständige Besiedlung aber bei einem spezialisiertes Filtermedium, wie BIOHOME mit Spurenelementen, passiert das viel schneller.

Die richtigen Spurenelemente für Süßwasser- und Meerwasserbakterien machen einen Unterschied. So gibt es auch aus dem Meerwasserbereich zahlreiche Berichte über eine bemerkenswerte Verbesserung der Gesundheit und Farbe bei den Korallen.

Das könnte eine Folge des extrem gesunden Wassers oder anderer Reaktionen im Medium sein von denen die Korallen profitieren - in jedem Fall ist es ein großartiger Bonus.


KANN BIOHOME DEN pH-WERT ANHEBEN ODER SENKEN?

Dadurch das Biohome aus Sand und pulverisiertem Glas hergestellt ist, beeinflusst es den pH-Wert nicht. Dennoch kann es vorkommen, dass nach dem Hinzufügen einer größeren Menge zu einem System als Ersatz für ein anderes Medium der pH-Wert kurzzeitig ein wenig ansteigt. Dieser Effekt verschwindet nach 1-2 Tage und wäre bei Medien aus Keramik der Gleiche. 


WIE FÜGT MAN NEUES BIOHOME EINEM EINGEFAHRENEN FILTER HINZU?

Ein eingelaufener Filter befindet sich in einer sensiblen Balance und muss vorsichtig behandelt werden, damit die Leistung nicht zusammenbricht. Am besten tauscht man jede Woche ca. 25%, somit dauert die komplette Erneuerung ca. 4 Wochen. Wenn das Filtermaterial einmal eingebracht ist, hält es viele Jahre. Biohome reift sehr schnell, so dass eine 4-wöchige Zeitspanne für ein eingefahrenes Aquarium dessen Filter die richtige Kapazität hat ausreichen sollte. Wenn sie ihrem Aquarium einen neuen Filter hinzufügen sollten, lassen sie beide Filter für 3-4 Wochen parallel laufen und entfernen dann den alten Filter. Das gibt dem neuen Filter Zeit einzulaufen.


GENERELLES ÜBER FILTERUNG

WAS IST DER BESTE FILTER FÜR MEIN AQUARIUM ODER MEINEN TEICH?

Das ist eine Frage, die nur schwer zu beantworten ist, da jede Situation verschieden ist und spezifische Lösungen verlangt. Prinzipiell ist das was im Filter drin ist viel wichtiger als der Markenname des Herstellers, um das Wasser so perfekt wie möglich zu filtern. Ein gut eingerichteter preiswerter Filter kann leicht einen schlecht eingerichteten teuren Filter übertreffen.

Für ein Aquarium kann ein externer Filter oder ein Filterbecken die beste Möglichkeit bieten sehr viel Filtermaterial aufzunehmen, um die bestmögliche Wasserqualität zu erreichen aber für ein kleines Aquarium wird das unpraktisch.

Man sollte einen Filter auswählen der das Potential hat geeignete Schwämme und eine möglichst große Menge an biologischem Filtermaterial aufzunehmen. Ein Filter der für ein Becken mit bis zu hundert Litern ausgelegt ist, kann bei einem stark besetzten Becken oder Belastungsspitzen bereits überfordert sein. Daher sollte man einen Filter wählen, der in der Lage ist 25 - 50% mehr als das aktuelle Beckenvolumen zu händeln, abhängig von ihrem Besatz.

Für die meisten Teichfilter kann man folgendes als Richtlinie verwenden:

Ein Filter, der verspricht bis zu 10000 l Wasser zu filtern kann das meist nur für einen komplett im Schatten liegenden Teich ohne Fische. Wenn Fische und Sonnenlicht mitberücksichtigt werden, kann aus den "10000 l" schnell die Hälfte werden, so dass ein solcher Filter gerade mal einen normalen 5000 l Teich gesund und klar erhalten kann. Verwendet man einen solchen Filter an einem Teich der mit Kois besetzt ist werden aus den einstmals 10000 l schnell nur noch 3000 l, da die Ansprüche von Kois noch einmal höher sind als die normaler Teichfische.

Die meisten speziellen Koi Teichfilter beziehen die größeren Bedürfnisse dieser Tiere bereits ein, so dass die Angaben bezüglich der Teichgröße hier etwas genauer sind. 

Für Ihre spezielle Filtersituation können sie uns auch direkt kontaktieren. Wir versuchen Ihnen dann direkt weiter zu helfen. Stellen sie hierbei bitte so viel Informationen wie möglich zur Verfügung und bedenken sie, dass im Zweifelsfall eine Überfilterung immer besser ist als eine Unterfilterung. 


WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN MECHANISCHER, BIOLOGISCHERL UND CHEMISCHER FILTERUNG?

 

Die Bereiche in einem Filter kann man wie folgt einteilen:

  • MECHANISCH - Das ist der erste Teil, in dem das Wasser durch Schwämme / Filtergewebe oder anderer Methoden mechanisch gereinigt wird. Es ist im Prinzip der Bereich in dem der Mulm so gesammelt wird, dass man ihn einfach entfernen kann. Ein bekanntes Beispiel ist die Verwendung von groben, mittleren und feinen Schwämmen, um große, mittlere und kleine Schwebeteilchen einzufangen. Es ist sehr wichtig, das Wasser so mechanisch zu reinigen, bevor es mit den Filtermedien des nächsten Bereiches in Kontakt kommt.
  • BIOLOGISCH - Dies ist der Bereich in dem sich die biologischen Filtermedien befinden. Diese Filtermedien unterstützen Bakterien die den Prozess der Umwandlung von Ammonium zu Nitrit und weiter von Nitrit zu Nitrat bewerkstelligen. Wird BIOHOME eingesetzt, so wird auch das Nitrat in ungiftigen wasserlöslichen Stickstoff umgewandelt und somit der sogenannte Stickstoffkreislauf komplettiert. In einem gut eingerichteten Filter benötigt man normaler Weise nur den mechanischen und biologischen Bereich, um eine gute Wasserqualität zu erreichen.
  • CHEMISCH - Dies ist die letzte Stufe der Filterung und ist eigentlich nicht nötig, wenn man den Filter gut eingerichtet hat. Es gibt viele chemische Filtermaterialien, die Verunreinigungen wie Ammonium, Nitrit und Nitrat entfernen, die eigentlich nicht mehr vorhanden sein sollten, wenn der biologische Bereich des Filters ordentlich funktioniert. Wie auch immer, chemische Filterung kann nützlich sein nach dem Abschluss einer medikamentösen Behandlung der Fische oder um durch Holz oder andere Stoffe hervorgerufene Verfärbungen und Gerüche zu entfernen. Aktivkohle ist dabei die verbreiteste Form der chemischen Filtermaterialien und wird nach dem biologischen Teil eingebaut, damit sie in möglichst sauberen Wasser arbeiten kann. So kann sie die längste Zeit wirkungsvoll arbeiten, sollte aber dennoch nach spätestens 7-8 Wochen ersetzt werden.

Einige chemische Behandlungen die in der Aquaristik eingesetzt werden, haben einen sehr schädlichen Effekt auf die Filterbakterien und sollten vermieden werden., wenn sie wollen, dass ihr Filter ordentlich einlaufen kann. Zwei Beispiele für Produkte von denen Fischhalter darüber berichtet haben, dass sich die Bakterien im Filter nicht richtig entwickelt haben oder abgestorben sind, sind Purigen und Chempure Elite.

Viele Hersteller von Aquarienfiltern werden auf der Benutzung von chemischen Filtermaterialien bestehen, da es den Effekt eines versagenden Filters vertuscht in dem es Stoffe entfernt die durch eine funktionierende biologische Filterung auch durch die Bakterien entfernt würden. Aber wenn ihr Filter ausreichend mit einem gutem Filtermaterial wie BIOHOME ausgestattet ist sollte es keinen Bedarf für eine chemische Filterung geben.


IST EIN UV-KLÄRER NÖTIG?

Als Teil eines Teichfiltersystems, JA. Als Teile eines Aquarienfiltersystems, NEIN

AQUARIUM UV Falls man nicht mehrere Aquarien miteinander verbunden hat (zum Bsp. in einem Ladensystem), sollte es keinen Bedarf für eine UV-Anlage geben, da die meisten Aquarien nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind und parasitäre Probleme selten sind, wenn sowohl das Wasser als auch der Fischbesatz eine gute Qualität haben. Viele moderne Filter haben eine eingebaute UV-Lampe, um Algen, Bakterien und Parasiten zu bekämpfen, die man natürlich benutzen kann. Da das UV aber nützliche Bakterien genauso tötet wie schädliche, sollten sie beim Start eines neuen Filters oder einbringen von neuem Filtermaterial die Lampe für die ersten 2-3 Wochen ausgeschaltet lassen. Eine UV-Einheit schadet dem Aquarium nicht, sie kann einige Vorteile bieten ist aber nicht notwendig.

Teich UV Teiche sind meistens dem Sonnenlicht ausgesetzt, was zum Wachsen von Schwebealgen führt und grünes Wasser verursacht. Dem kann mit einer UV-Anlage vorgebeugt werden. Auch Parasiten sind in einem Teich häufiger anzutreffen als in einem Aquarium. Diese lassen sich auch mit einem UV-Klärer bekämpfen, da sie als Larven frei im Wasser schwimmen und somit vom Filtersystem dem UV-Licht ausgesetzt werden, dass sie dann abtötet.

An einem Pumpengespeisten Filtersystem gilt dabei folgende Reihenfolge: PUMPE zum UV zum FILTER

An einem Schwerkraftgespeisten System gilt diese Reihenfolge: FILTER zur PUMPE zu UV